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Kinder- und Jugendärzte Stieghorst

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Impfungen


Gerne möchten wir Sie über die von uns vorgeschlagenen Impfungen informieren. Wir orientieren uns bei unserem Impfplan im Wesentlichen an den Empfehlungen der „Ständigen Impfkommission“ (STIKO), einer Expertenkommission, die nach wissenschaftlichen Maßstäben Empfehlungen zum Einsatz von Impfungen gibt. Sollten Sie zu den Impfungen Fragen haben oder ein anderes Vorgehen wünschen, so teilen Sie uns dies gerne mit, damit wir Sie dann individuell beraten und auf Ihre Wünsche eingehen können.

Alter des Kindes Zeitgleich mit Impfung
2 Monate erste 6-fach-Impfung (eine Spritze) gegen Kinderlähmung, Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten, Hepatitis B, Hämophilus influenzae (HIB)und erste Pneumokokkenimpfung
3 Monate U4 zweite 6-fach-Impfung (siehe oben) und zweite Pneumokokkenimpfung
4 Monate:> dritte 6-fach-Impfung (siehe oben) und dritte Pneumokokkenimpfung
12 Monate U6 erste Impfung gegen Mumps, Masern, Röteln und Windpocken (eine Spritze)
13 Monate vierte 6-fach-Impfung (siehe oben) und vierte Pneumokokkenimpfung
>15 Monate zweite Masern-Mumps-Röteln-Windpocken-Impfung (siehe oben)
16 Monate Meningokokkenimpfung


Hiermit ist der grundlegende Impfschutz für Ihr Kind vollständig. Im weiteren Leben müssen einige der Impfungen erneut gegeben werden, damit Ihr Kind seinen Impfschutz nicht verliert (Aufrischungsimpfungen). Die folgenden Zeitangaben sind nur als Richtwert zu betrachten. Der optimale Zeitpunkt einer Impfung richtet sich nach den vorherigen Impfungen, aber auch nach den psychologischen Gegebenheiten eines Kindes, die „Spritze“ gut zu verkraften.

ca. 6 Jahre< Einschulung Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten
ca.13 Jahre J1-Vorsorge 4-fach-Impfung Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten und Kinderlähmung


Weiterhin sollten Impfungen, die oben genannt sind, aber bei Ihrem Kind bisher nicht erfolgt sind, möglichst zeitnah nachgeholt werden. Eine vergessene Impfung kann jederzeit nachgeholt werden. Eine gegebene Impfung behält ihre Gültigkeit, auch wenn die Auffrischung erst später erfolgt als geplant. Im Erwachsenenalter sollte dann durch Auffrischimpfungen gemäß den jeweils gültigen Empfehlungen der erreichte Impfschutz gesichert werden. Weitere Impfungen wie etwa die Impfung gegen Grippe oder FSME richten sich an spezielle Risikogruppen. Bei Fragen, auch zu Impfungen im Rahmen von Reisen, wenden Sie sich bitte gerne an uns. Gerne beraten wir Sie auch zu Ihrem eigenen Impfschutz, der neben Ihrem persönlichen Schutz auch dem Schutz Ihrer Kinder dient, indem Sie keine dieser Krankheiten auf Ihre Kinder übertragen können.

Was Eltern sonst noch zu Impfungen wissen sollten: Wir impfen aus der Überzeugung und im Wissen, dass wir unseren kleinen Patienten damit etwas Gutes tun. Leider können wir nicht ausschließen, dass auch eine Impfung, wie jede andere Maßnahme, gewisse Risiken hat. Für jede Impfung gilt aber, dass die Krankheit, vor der wir Ihr Kind schützen wollen, in jedem Fall um ein vielfaches mehr Risiken bietet als die Impfung. Wirklich schwere Komplikationen bei Impfungen sind extrem selten.

Häufig sind die Kinder im Anschluss an die Impfung kurze Zeit, meist einige Stunden - selten für 1-2 Tage , unzufriedener und unruhiger als sonst. Gelegentlich tritt etwas erhöhte Temperatur auf, manchmal auch Fieber. Weiterhin treten gelegentlich an der Impfstelle Rötungen und leichte Schwellungen auf, manchmal etwas „Muskelkater“. Wenn notwendig hat sich hierbei die Gabe von Paracetamol oder Ibuprofen bewährt. Sollten stärkere Beschwerden auftreten, oder Sie unsicher sein, ob nicht doch etwas anderes als die Impfung Ursache der Beschwerden ist, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung. Für eine Impfung sollte Ihr Kind möglichst gesund sein. Fieber oder stärkere Erkrankungen sollten nicht bestehen. Ein leichter Schnupfen oder ein fieberfreier leichter Infekt schließen eine Impfung nicht aus. In der Folge von Impfungen sind ansonsten keine weiteren Maßnahmen notwendig. Etwas Sport und leichte körperliche Belastung sind erlaubt.

Bei Fragen zu Impfungen sprechen Sie uns jederzeit gerne an!